Wir mussten also raus in den Regen und eine Plane über unser Zelt spannen, um wenigstens noch halbwegs trocken zu bleiben. Das hat auch mehr oder weniger funktioniert. Trotzdem hatten wir nach noch ein paar Stunden Schlaf sehr viele nasse Sachen. Unter einem nahen Pavillon breiteten wir also unsere Sachen aus und versuchten die Kälte zu ignorieren, als plötzlich 3 Rettungswägen angesaust kamen. Nein, nicht etwa wegen uns, sondern wegen einer Wanderin, die auf den nassen Felsen ausgerutscht war und nun per Boot abtransportiert werden musste.

Nach der ganzen Aufregung und mit immer noch nassen Sachen im Gepäck ging es weiter an die Spitze der Halbinsel. Auch hier gab es wieder viele Felsen und einen super Ausblick. Zurück wollten wir dann allerdings nicht mehr laufen, also ließen wir uns von Philipp mitnehmen bis in das Städtchen Mölle. Von dort brachte uns ein Ehepaar nach Nimis.
Von vielen Wanderern vor dem unwegsamen Weg schon vorgewarnt, versteckten wir die grossen Rucksäcke im Wald und machten uns dann an den Abstieg. Es ging wirklich sehr steil runter und alles war glitschig und nass. Und plötzlich standen wir vor einem Holztor. Ab hier ging es über eine Treibholztreppe runter an die Küste. Hier aufgebaut gab es 5 große Häuser/Türme aus Treibholz, auf denen man nach Lust und Laune rumklettern konnte. Eben ein Abenteuerspielplatz auch für Große :). Allerdings wurde auf gefühlten 100 Schildern davor vor Absturzgefahr gewarnt und, dass keine Haftung übernommen wird. Deswegen wird dieses Kunstwerk wohl auch nicht von der schwedischen Krone auf Karten aufgeführt oder sonst wo erwähnt, dafür aber auf eigene Gefahr geduldet.
Der Aufstieg war dann eher unschön. Einfach viel zu steil! Aber auch das schafften wir und trampten dann Richtung Autobahn nach Göteborg. Landeten aber letztendlich in Ängelsholm, wo wir im Stadtpark zelteten und in einer Bar das Fussballspiel Deutschland gegen Italien schauten. Es waren Fangemeinden beider Länder online und Kathi musste als Deutsche mit Trikot sogar mit auf Selfies.
Heute gings dann geplant per Anhalter weiter nach Göteborg, aber nachdem wir bis zur Autobahn-Auffahrt gelaufen sind, dort sahen, dass sie gesperrt war, trampten wir zurück nach Ängelsholm Zentrum und nahmen den Zug, wo wir uns Dank der Verplantheit des Schaffners drei Stationen gespart haben.
Jetzt erkunden wir hier noch die Stadt und suchen uns ein Platz zum Schlafen.






Hey Katrice!
AntwortenLöschenIch bin euer groeßter Fan!Besonders eure Erlebnisse am 3. Juli machen mich neidisch. Eure Abenteuerliche Art zu Reisen zeigt wie schoen es ist nicht all-inclusiv zu buchen. Oder ueberhaupt zu buchen.
Kriegt keine Zimtvergiftung und im Zweifelsfall: "smoerebroet, smoerebroet!"
Tschoe mit Malmoe,
euer Toni
Hey Katrice und Anton,
AntwortenLöschender größte Fan dieses Reisetagebuchs bin wohl ich. Meine Art zu reisen ist etwas anders, ich liebe Hotels mit allem oder wenigstens eine Ferienwohnung mit Brötchenservice. Freue mich schon auf euren nächsten Beitrag.
Mama Birgit