Stockholm - du wunderschöne Stadt. Wir haben den ganzen Freitag noch damit zu gebracht, durch das Zentrum und vor allem durch die Altstadt zu schlendern. Leider waren wir sehr müde, da die Nacht im Hostel nicht wirklich erholsam war. Die Betten quietschen bei jedem Zucken eines Zehs und bei 6 Personen in einem Zimmer entstand so ein wahres Konzert an Quietschtönen, von denen man regelmäßig aus dem Schlaf hochschreckte. Hier in Schweden gibt es ja allerdings wieder unseren geliebten Pressbyrån mit super billigem Studentenangebot für Cappuccino und Zimtschnecke. Wir versuchten dann noch möglichst sinnvoll unsere restlichen schwedischen Kronen auszugeben und investierten in typisch schwedische Lebensmittel, die wir in Finnland missen würden.
Abends gegen 20 Uhr fuhren wir dann mit der Fähre nach Åland, der Inselgruppe zwischen Schweden und Finnland. Åland gehört zwar zu Finnland, aber die Amtssprache ist Schwedisch. Ausserdem gibt es hier eigene Briefmarken, Nummernschilder und Flagge. Die Bewohner von Åland legen sehr viel Wert auf ihre Autonomie und würden wohl eher noch zu Schweden als zu Finnland gehören wollen. Wir haben uns hier einen Campingplatz direkt am Strand gesucht und hatten mal wieder Gelegenheit Wäsche zu waschen. Am nächsten Tag haben wir endlich mal wieder lange ausgeschlafen und uns dann Fahrräder ausgeliehen und sind losgezogen, um die Insel zu erkunden. Erst ging's durchs Zentrum und dann in den Süden über mehrere kleinere Inseln von Åland, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Da wir die billigsten Fahrräder auswählten, hatten wir weder eine Schaltung noch eine gescheite Bremse. Rücktrittsbremse war angesagt. Noch dazu ging es bergauf und wir hatten Gegenwind. Wir hatten uns sehr auf den Tag ohne große Belastung der Beine durch das Gewicht des Rucksacks gefreut, doch unter diesen Bedingungen war die Radtour doch auch sehr anstrengend.




Melden uns dann aus dem "echten" und hoffentlich billigeren Finnland wieder.






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