Mittwoch, 29. Juni 2016

Mim Radl vom Westend to lil' mermaid

Da sind wir also: Um 7 Uhr morgens kamen wir endlich in Kopenhagen am Hauptbahnhof an. An Schlaf war während der Fahrt nicht zu denken: Egal ob Helligkeit, Grenzkontrollen, unbequeme Sitze oder mies gelaunte Mitreisende, alles störte! Insgesamt kamen wir vlt. auf 4 x 10 Minuten teuren Schlafes.
Mit unseren Rucksäcken liefen wir dann 15 min bis zu unserem Hostel und stellten wieder mal fest: Die sind viel zu schwer!
(Maurice meint ja, er kann seinen super tragen^^)
Hier angekommen konnten wir zumindest unser Gepäck ablegen, doch einchecken ging erst ab Nachmittags. So machten wir es uns wenigstens eine Stunde auf einem Sofa in der Lobby bequem, unter ständiger Beobachtung des Rezeptionisten, von dem wir nicht wussten, ob er uns am liebsten davon gejagt hätte. Die von ihm aufgelegte ruhige Klaviermusik sprach dagegen. Kathi schlief wie ein Stein und als sie erwachte hatte Maurice die perfekte Tour für den Tag erstellt.

Es ging also mit ausgeliehenen Fahrrädern (per App abgeholt) los zum Hafen und die Innenstadt erkunden. Kopenhagen - als eine Hochburg für Fahrradfahrer - zeigte uns, dass man auch mit dem Fahrrad im Stau stehen kann. Noch dazu kam, dass es die ganze Zeit schüttete. Das konnte uns aber nicht abhalten noch bis zur berühmten kleinen Meerjungfrau zu fahren und ein auf einer kleinen Insel gut verstecktes Kastell zu besuchen. Dann gings aber erstmal zurück ins Hostel, die Reste des Lunchpaketes auffuttern und einen kleinen Mittagsschlaf machen. (Wir schlafen übrigens in einem 66 Mann-Schlafsaal. Klingt erstmal, als würde man nie einschlafen, die Betten sind jedoch in Nischen unterteilt.)












Und als wir uns wieder auf den Weg machten, lachte uns die Sonne entgegen.
Dies nutzten wir um auf den Turm des Parlaments zu steigen bzw. zu fahren und die fantastische Aussicht über die Stadt zu genießen.






















Danach gings auf die Insel Cristianhavn und dort das Green Lights District erkunden. Wem das nichts sagen sollte, hier zur Erklärung: Das Green Light District ist ein Teil von Kopenhagen der früher mal illegal besetzt wurde und mittlerweile das Viertel für den Konsum und Kauf von Marihuana darstellt. Dort gibt es nur drei Regeln:
1. Nicht rennen, 
2. Keine Fotos machen, 
3. Spaß haben. 

Es war wirklich interessant zu sehen, wie dies alles mitten in Kopenhagen geduldet wird und was für ein Anklang dieses Partyviertel vor allem bei Touristen findet. Wir machten uns dann weiter auf Stadtrundfahrt und entdeckten zu unserem Glück noch einen Billig-Netto, wo wir es schafften für ca. 8€ zwei Packungen Brot, 10 Eier, einen Sack Zwiebeln, zwei Schokicroissant und einen Multivitaminsaft zu kaufen. Man beachte wir befinden uns in Dänemark!

Jetzt sitzen wir hier frisch geduscht und mit viel Rührei im Bauch und wollen eigtl. nur noch schlafen.
Morgen geht es für uns weiter nach Malmö. Wir haben uns entschieden bis dahin wieder den Zug zu nehmen, da dies die beste Möglichkeit ist. (Die Brücke ist nur für Fahrzeuge). Von da geht's die Westküste Schwedens bis nach Oslo hoch.

Wann wir das nächste mal Internet haben, wissen wir noch nicht. Wir melden uns aber sobald wie möglich wieder.
Bis dahin Grüsse in die Heimat,
Kathi & Maurice







Dienstag, 28. Juni 2016

Wir sind dann mal weg

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen auf unserem Blog!

Nach einem stressigen Tag voller Lunchpaket-Vorbereitungen und Umpack-Aktionen sind wir jetzt also gestartet, mit einem stolzen Rucksackgewicht von -Maurice- mit 25,9kg und -Kathi- mit 17,5 kg. Die erste Hiobsbotschaften erreichte uns noch Zuhause: Der Zug nach Hamburg fällt aus und stattdessen gibt es einen Ersatzzug mit Verspätung.  Das hat dann letztendlich aber alles geklappt und man glaubt es kaum, wen wir noch in Würzburg am Bahnhof getroffen haben. Die liebe Anne. :)
Sie ist mit dem gleichen Zug Richtung Berlin gefahren. Das war dann erstmal eine lustige Stunde bis sie in Fulda umsteigen musste.
Mittlerweile sitzen wir in unserem Zug von Hamburg nach Kopenhagen und versuchen in den nächsten Stunden ein bisschen Schlaf zu bekommen, damit wir morgen früh voller Elan die Stadt erkunden können.

Also bisher alles gut bei uns und wir melden uns wieder aus Dänemark.

Macht's gut :)
Maurice und Kathi

Erstmal Hose nähen im Zug.