Am nächsten Morgen in Asker waren Kathis Schmerzen noch schlimmer und die Hand noch mehr geschwollen. Also kauften wir doch noch Medikamente, die auch sofort halfen. Nach einem kurzen Einkauf stellten wir uns an die Autobahn-Auffahrt und hofften auf ein kurzes Warten, was auch klappte. Ein netter Pole nahm uns mit bis nach Dramen, wo er wohnte. Hier hieß es wieder warten, bis uns jemand mitnahm. Und wir warteten und warteten und warteten.....vergeblich. Einfach niemand wollte uns mitnehmen und wir hatten uns schon ein Maximum an Wartezeit gesetzt als eine Familie aus Eritrea hielt. Schon die zweiten Flüchtlinge, die uns mitnahmen mit der Begründung, sie wissen, wie hilflos wir uns fühlen. Mit der kleinen Familie ging es bis nach Sandefjord, wo wir an einem Rastplatz erstmal Pause machten und uns einen Cappuccino gönnten.
Und auch hier scheiterte das Trampen. Wir warteten über 3 Stunden, doch niemand hielt. Wir hatten schon Notlösungen rausgesucht, die aber alle nicht optimal waren oder viel Geld beanspruchten, als plötzlich eine Norwegerin vor uns stand und fragte, ob wir mit wollen. Aber klar doch!
Die zwei Schwestern Berit und Thea waren auf dem Weg zum Geburtstagsessen ihres Vaters in ihrem Sommerhaus. Die Fahrt war eine der coolsten, die wir bisher hatten. Es gab Chips, Schokolade und Mango und die Möglichkeit, sein Handy zu laden. Ausserdem erfuhren wir sehr viel über Norwegen von den beiden, was wirklich interessant war. Sie riefen auch ihren Vater an, um für uns den perfekten Ort für die Nacht zu finden. Letztendlich landeten wir in Grimstad kurz vor Kristiansand im Süden. Sehr müde suchten wir uns einen geeigneten Platz zum Zelten und stiessen schließlich auf einen gut geschützten Platz direkt am Meer. Noch kurz gekocht und dann ab ins Bett.


Und auch hier scheiterte das Trampen. Wir warteten über 3 Stunden, doch niemand hielt. Wir hatten schon Notlösungen rausgesucht, die aber alle nicht optimal waren oder viel Geld beanspruchten, als plötzlich eine Norwegerin vor uns stand und fragte, ob wir mit wollen. Aber klar doch!
Die zwei Schwestern Berit und Thea waren auf dem Weg zum Geburtstagsessen ihres Vaters in ihrem Sommerhaus. Die Fahrt war eine der coolsten, die wir bisher hatten. Es gab Chips, Schokolade und Mango und die Möglichkeit, sein Handy zu laden. Ausserdem erfuhren wir sehr viel über Norwegen von den beiden, was wirklich interessant war. Sie riefen auch ihren Vater an, um für uns den perfekten Ort für die Nacht zu finden. Letztendlich landeten wir in Grimstad kurz vor Kristiansand im Süden. Sehr müde suchten wir uns einen geeigneten Platz zum Zelten und stiessen schließlich auf einen gut geschützten Platz direkt am Meer. Noch kurz gekocht und dann ab ins Bett.


Um 8 Uhr wachten wir von der auf das Zelt knallenden Sonne auf. So heiss! Aber ein gutes hatte es. Wir konnten endlich mal unsere Badesachen raussholen und wären am liebsten Hals über Kopf ins Meer gestürzt. Leider mussten wir feststellen, das alles voller Quallen war. Wie wir später erfuhren, ist gerade die Zeit, wo alle Quallen ans Ufer kommen wegen der Wärme. Doof gelaufen, aber es war trotzdem herrlich einfach in der Sonne zu liegen und zu relaxen. Es sollte dann weiter Richtung Stavanger gehen und nach kurzem Warten hielt Alexander und nahm uns bis nach Kristiansand mit und dort hielt nach einer Schoki- und Apfelpause Magnus. Zunächst etwas protzig wirkend stellte er sich dann als doch sehr nett raus und nahm uns bis vor Stavanger zur Abzweigung in Richtung des berühmten Preikenstolen mit.

Im nirgendwo auf dem Land hielt eine junge Mutter aus Litauen, die eigtl. grade aus der Richtung kam, wo wir hin wollten. Mit den Worten: "Es hält eh kein Norweger" fuhr sie uns also wieder dahin, wo sie herkam: nach Lauvvik zur Fähre. Diese nahmen wir auch gleich und trafen zum Glück zwei coole Schweizermädels mit eigenem Camper. Die nahmen uns mit bis hoch zum Campingplatz vor dem Priekestolen. Da die Preise dort leider seht teuer sind, entschieden wir uns für den Aufstieg am Abend selber noch. Ein kleines Stück nahmen uns noch zwei Österreicher mit und dann ging es los den steilen Weg hoch zum Vorsprung 600m über dem Lysefjord.

Im nirgendwo auf dem Land hielt eine junge Mutter aus Litauen, die eigtl. grade aus der Richtung kam, wo wir hin wollten. Mit den Worten: "Es hält eh kein Norweger" fuhr sie uns also wieder dahin, wo sie herkam: nach Lauvvik zur Fähre. Diese nahmen wir auch gleich und trafen zum Glück zwei coole Schweizermädels mit eigenem Camper. Die nahmen uns mit bis hoch zum Campingplatz vor dem Priekestolen. Da die Preise dort leider seht teuer sind, entschieden wir uns für den Aufstieg am Abend selber noch. Ein kleines Stück nahmen uns noch zwei Österreicher mit und dann ging es los den steilen Weg hoch zum Vorsprung 600m über dem Lysefjord.
Es war zwar kein langer Weg, aber sehr steil und mit den schweren Rucksäcken ging es eher langsam voran. Auf einem Plateau kurz vor dem Felsen, umgeben von kleinen Seen, suchten wir uns einen Fleck auf einer Halbinsel für unser Zelt. Patrick und Hannah (die beiden Österreicher) begleiteten uns und am nächsten Morgen um 7 ging's gemeinsam hoch zum Felsen. Wir wollten dem Touristenstrom voraus sein und das hat auch super geklappt. Waren am Ende sogar zu zweit.
Aus der Idee, nach Besuch des Felsens noch eine Weile zu schlafen wurde nichts mehr und wir machten uns gleich an den Abstieg. Und jetzt kamen uns die Massen von Asiaten entgegen. Unten schlichen wir uns in eine Art Hotel und duschten dort umsonst. Es fing dann an zu schütten, also gönnten wir uns erstmal ein Eis.
Das Problem war jetzt wieder vom Priekestolen wegzukommen. Die Motivation war nicht gerade groß, Leute zu fragen bzw. sich an die Straße zu stellen. Letztendlich fragten wir doch bei einem österreichischen jungen Ehepaar nach, die uns kurzer Hand trotz mangelndem Platz mitnahmen und in Tau ablieferten, wo wir die Fähre nach Stavanger nahmen.
Aus der Idee, nach Besuch des Felsens noch eine Weile zu schlafen wurde nichts mehr und wir machten uns gleich an den Abstieg. Und jetzt kamen uns die Massen von Asiaten entgegen. Unten schlichen wir uns in eine Art Hotel und duschten dort umsonst. Es fing dann an zu schütten, also gönnten wir uns erstmal ein Eis.
Das Problem war jetzt wieder vom Priekestolen wegzukommen. Die Motivation war nicht gerade groß, Leute zu fragen bzw. sich an die Straße zu stellen. Letztendlich fragten wir doch bei einem österreichischen jungen Ehepaar nach, die uns kurzer Hand trotz mangelndem Platz mitnahmen und in Tau ablieferten, wo wir die Fähre nach Stavanger nahmen.
Hier sitzen wir nun im Bahnhof gestärkt von Cappuccino und Zimtschnecke. Wir haben hier zwei coole deutsche Mädels getroffen, die uns einen Tipp für die Nacht gaben und auch eine Möglichkeit nach Bergen zu kommen. Wirklich eine nützliche Begegnung.
Huch, der Post geht sogar noch weiter. :)
Haben uns Stavanger angeschaut- eine schöne gemütliche Kleinstadt- (mit 140 000 die drittgrößte Norwegens :D) und sind dann zum empfohlenen Campingplatz gelaufen. Hier haben wir uns den Luxus einer kleinen Hütte gegönnt und können kochen, waschen und duschen. Es regnet immer noch in strömen und da ja grade alles gewaschen wird sitzen wir hier in Hot pants und T-Shirt. Kalt!


Morgen um 6 Uhr geht die Reise per 6-stündiger Fähre weiter nach Bergen ein Stück nördlicher in Norwegen.




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